6 Kreative Med Würfel und Schrift richtig.jpg
KREATIVITÄT - Der bewusste Umgang mit Schöpferkraft

Kreativität bedeutet „Schöpferkraft“, d.h. die Fähigkeit, selbst etwas hervorzubringen und zu gestalten. Die Kreative Medizin sieht diese Fähigkeit ganz konkret auf allen Ebenen.


  • Der Mensch erschafft bewusst aus der Ebene des menschlichen Denkens heraus reale, greifbare Dinge innerhalb der sichtbaren Materie: Häuser, technische Geräte, Kunstwerke, Theorien (greifbar in Form geschriebener Texte) etc.
  • Meist unbewusst erschaffen wir ebenfalls Dinge auf nicht-sichtbarer Ebene. Durch das, was wir ständig denken, fühlen und tun, erschaffen wir feinstoffliche Energieformen: reale, aber nicht sichtbare „Elementale“, also Energieformen im Äther (in einer feinstofflicheren Dimension).
  • So wie auf materieller Ebene erschaffene Dinge durch ihre Präsenz auf unser Leben wirken (positiv wie negativ: indem wir z.B. ein Werkzeug als Hilfsmittel benutzen können oder uns über hässliche Gebäude ärgern) so wirken genauso diese „Elementale“ in unserem Leben: sie wirken entsprechend ihrer Energieform positiv oder negativ auf den Menschen zurück. Es kann z.B. der Glaubenssatz „ich bin wertlos“, wenn er oft gedacht oder gefühlt wird, so stark werden, dass sich der Mensch tatsächlich schlecht und minderwertig fühlt – viel häufiger, als er den Gedanken bewusst denkt. D.h. das Elemental wirkt eigenständig (wie die materiellen Dinge auch), weil wir es erschaffen haben.

Elemental positiv.gif
Elemental negativ.gif

Elementale sind in feinstofflicher Form die Wirkung dessen, was wir aussenden. D.h. sie sind Teil unserer Schöpfung und unserer erlebten Realität. Die Wirklichkeit/Materie wird also zu einem Spiegel, in dem wir erkennen, was wir aussenden – oder früher ausgesendet haben, denn:


Bis sich ein Gedanke aus dem feinstofflichen Bereich in der Materie zeigt, kann es eine Weile dauern. Das ist ein Schutz für die Menschen, denn wenn jeder Gedanke sofort Realität werden würde, würden wohl sehr viele schlimme Dinge augenblicklich geschehen.


Die Menschen haben ihre Gedanken und Gefühle zu wenig im Griff, als dass sie mit so viel unmittelbarer Schöpferkraft gut umgehen könnten. Durch die Verzögerung wird uns auch die Möglichkeit gegeben, einmal ausgesendete Gedanken und Gefühle wieder zu neutralisieren, wenn wir erkennen, dass wir das Ausgesendete doch nicht haben wollen.


In gleicher Weise wirken auch Zweifel: jeder Zweifel an dem, was wir erreichen wollen, wirkt wie eine Neutralisierung auf unseren zuerst ausgesendeten Wunsch und verzögert oder verhindert dessen Eintreten.


Das bedeutet: auch die schönen Dinge, die wir uns vorstellen und wünschen, brauchen einige Zeit, bis sie sich in unserem Leben verwirklichen. Häufig haben die Menschen allerdings zu wenig Geduld und Beständigkeit in ihren Aussendungen, so dass das Erwünschte nicht Realität wird – oder zu einem Zeitpunkt, an dem wir schon wieder vergessen haben, dass wir uns das jemals gewünscht haben.


Der Mensch soll wieder lernen, bewusst und positiv mit seiner Schöpferkraft umzugehen und nur Dinge, Gedanken und Gefühle zu erschaffen, die für ihn und die gesamte Schöpfung hilfreich und schön sind.