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Psychosomatik


Die Seele spricht zu uns über Gedanken und Gefühle und teilt uns mit, was wir uns im tiefsten Inneren wünschen. Wenn wir nicht auf diese Stimme in uns hören und ihr nicht folgen, spricht die Seele über den Körper zu uns. Die Seele weiß, was wir brauchen und sendet uns die erforderlichen Hinweise - so lange, bis wir sie verstanden haben. Wenn wir nicht auf unsere Intuition und “Eingebungen” hören, nimmt die Seele den oft schmerzhaften Weg über eine Erkrankung als Signal, das wir nicht mehr ignorieren können. Somit hat jede Krankheit ein “Thema”, jedes Symptom ist ein Hinweis und trägt eine “Botschaft”, die dem Menschen bewusst werden sollte, um zu wirklicher, dauerhafter Heilung gelangen zu können. Dies ist der Ansatzpunkt der Psychosomatik.


In der Medizin findet sich manchmal das Phänomen der “Symptomverschiebung”: Menschen, die sich wegen einer bestimmten Erkrankung in klassische, schulmedizinische Behandlung begeben, entwickeln nach der “Heilung” des einen Symptoms ein anderes, neues. Dabei fällt auf, dass häufig aus psychosomatischer Sicht das neue Symptom, mit seiner dahinter stehenden “Seelensprache”, auf genau dasselbe Thema hinweist, wie das erste Symptom, das aus schulmedizinischer Sicht “geheilt” wurde. Dies zeigt, dass oftmals die hinter einer Erkrankung stehende Ursache, der Ruf der Seele nach Veränderung, nicht gehört, nicht erkannt und nicht gelöst wurde.

Über psychotherapeutische Gespräche kann dieses Thema einer Erkrankung gefunden und bewusst gemacht werden. Ist das Thema auf der Gedanken- und Gefühlsebene gelöst, kann auch das Symptom insgesamt verschwinden, da es als Hinweis nicht mehr gebraucht wird.


Psychotherapie


Viele Erkrankungen, gleich ob psychische oder körperliche, haben meistens nicht nur eine Ursache, sondern mehrere. Die Schulmedizin erkennt immer mehr die Bedeutung psychologischer Hintergründe und Begleitphänomene von Erkrankungen an.

Unser Denken, Wahrnehmen und Empfinden ist uns bewusst zugänglich und sowohl in den Inhalten, wie auch in den Strukturen veränderbar. Wenn wir wissen, wie unser Denken funktioniert und nach welchen Regelmäßigkeiten und Gesetzen Gefühle und Wahrnehmungen ablaufen, können wir diese Vorgänge regulieren. Wir sind dann unseren Gedanken und Gefühlen nicht mehr (hilflos) ausgeliefert, sondern entscheiden selbst, welche Gedanken- und Gefühlsinhalte wir fördern - und welche wir reduzieren wollen. Unser Denken und Fühlen ist stark von unseren früheren Erlebnissen und Erfahrungen geprägt. Durch negative Erfahrungen bilden sich Einstellungen und Glaubenssätze, die dysfunktional sind und uns am Wahrnehmen und Erleben schöner Ereignisse hindern. Hierzu gehört zum Beispiel die Grundüberzeugung: Ist die Welt Freund oder Feind? Wie und was denke ich über mich selbst? Habe ich eine liebevolle Beziehung zu mir selbst und meiner Arbeit? Wie viel Raum gebe ich mir selbst - zum Leben und um meine Wünsche und Vorstellungen zu verwirklichen? - Verfestigte Einstellungen und Glaubenssätze tragen wesentlich zum Erleben von Erkrankungen bei. Das Erkennen und Auflösen psychischer Blockaden und einschränkender Glaubenssätze unterstützt daher den Gesundungsprozess.

"Eine Erkrankung ist kein Feind, der bekämpft werden muss - sie zeigt lediglich an, was Dir fehlt."