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Gott und die Chaos-Theorie – Über das Vertrauen

Die sog. Dunkelmächte haben die Macht, Angst bei den Menschen zu schüren. – Manchmal sind das konkrete Ängste, die sie vor allem im Moment nutzen: Die Angst vor Ansteckung, die Angst vor Geldmangel, die Angst vor Kälte, .... – Das sind kollektive Ängste, die im großen Stil über Medien, Institutionen etc. verbreitet werden.


Die Dunkelmächte arbeiten jedoch auch mit unseren ganz persönlichen, individuellen Ängsten – unseren „Schwachstellen“, den Themen, die wir in uns noch nicht geheilt haben. Das kann Angst um die eigenen Kinder sein, Versagensangst etc. oder die ganz fiese, allgemeine Angst:


Die Angst, dass jedem jederzeit Schlimmes passieren könnte.


Das ist die Urangst des zerstörten (Ur)Vertrauens: Dass Chaos herrscht. Dass jederzeit und völlig unkontrolliert ein schreckliches Unheil über mich kommen KÖNNTE. Dass ich NIRGENDS sicher bin und mich mein schlechtes Karma hinterrücks erschlagen könnte.


Ich übertreibe nicht. Jede Seele hat auf ihrer langen Reise durch Inkarnationen auf der Erde auch viel Schlimmes erlebt, viel Leid, Schreckliches, das scheinbar aus dem Nichts kam. Und solche Erfahrungen prägen sich tief ein. Und da dauert es etwas, bis wir wieder Vertrauen in die Göttliche Ordnung finden.


Das Urvertrauen der Seele weiß: nichts geschieht ohne URSACHE, nichts geschieht ohne SINN.

Unheil, Zerstörung und Leid geschehen nur dort, wo es einen (karmischen) Grund – oder eine Lernaufgabe gibt. Keinesfalls geschieht zufällig oder willkürlich irgendein Übel bei den Menschen. Es gibt einen göttlichen Plan – und der heißt manchmal:


  • durch eigenen Schmerz Verständnis und Mitgefühl für andere Lernen
  • durch eine „Katastrophe“ wachgerüttelt werden
  • Lernen, sich selbst und andere zu lieben, obwohl Fehler gemacht werden, die weh tun


Ich habe mal in einem Channeling gehört, dass die „Prüfungen“ in unserem Leben niemals von „außerhalb“, von Gott, von unseren Schutzengeln oder den aufgestiegenen Meistern kommen – sondern immer VON UNS SELBST, von unserer „Seele“.

Das heißt, auch wenn uns als Mensch ein Ereignis unvorbereitet trifft – unsere Seele weiß IMMER Bescheid. Denn letztendlich ist es IHR Plan, den sie mit Einverständnis des URSCHÖPFERS entwickelt hat. Und manchmal schickt unsere eigene Seele einen lauten Weckruf, damit wir als Mensch sie hören. – Hierzu eine Geschichte:


Ich hatte zu einer Zeit immer mal wieder kleinere gesundheitliche Probleme, von denen ich das Gefühl hatte, „nun, das ist halt so, aber insgesamt habe ich das im Griff“. Und eines Tages kam „aus heiterem Himmel“ ein richtig heftiges gesundheitliches Symptom. Ich konnte mir nicht mehr selbst helfen, aber mit Unterstützung einer Lehrerin kam Besserung. Einige Zeit später fragte ich meine Geistige Führung: „Was sollte das? Warum schickt ihr mir so etwas Heftiges?“ Und sie antworteten:

„Weil du sonst nicht gehört hättest.“

Ich war baff. Und sie hatten (natürlich) recht: wenn es bei den kleinen Unannehmlichkeiten geblieben wäre, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass etwas viel Größeres dahinter steht, das geheilt werden wollte.


So hat jede Lebenssituation einen Hinweis für uns, jedes Ereignis, jeder Unfall, jede Krankheit ist ein Signal – und wir können darauf vertrauen, dass es einen Sinn hat. (Eine schöne Inspiration hier ist das Buch von Christiane Beerlandt “Le livre des signaux” – leider bislang nicht auf Deutsch erhältlich.)


Und wenn wir wieder wissen, dass alles einen Sinn hat und eine Ursache, dann entwickeln wir auch das Urvertrauen wieder, dass wir in allen unseren Erfahrungen beschützt sind – denn sie dienen lediglich dazu, dass wir lernen und uns wieder in unsere Lichtkraft ausdehnen.

Urvertrauen ist zu wissen, dass das Leben eben nicht Chaos und Zufall ist. Der Urschöpfer hat einen Plan und unsere Seele weiß ganz genau, was sie tut und warum sie das tut. Und egal welchen Weg wir nehmen – wie kommen immer nur an das eine Ziel.

Das Universum macht keinen Fehler.

Meine Artikel geben verschiedene Blickwinkel auf die Dinge im Leben, die uns beschäftigen. Keine Perspektive ist die „einzig wahre“. Das Universum ist multidimensional und deshalb brauchen wir auch viele, viele Blickwinkel, aus denen wir uns selbst und unser Leben betrachten können. Jede Perspektive bringt uns ein Stück weiter und wir wachsen in unserem Verständnis.


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Januar 2023